Die Moldau fließt sanft durch die ganze Stadt und teilt sie in zwei Teile. Die Brücken verbinden sie zu einem Ganzen.
Das Zentrum wird vereint durch die Palacký-Brücke, die Jirásek-Brücke, die Legionen-Brücke, die Mánes-Brücke und die Čech-Brücke.
Und die berühmteste ist die Karlsbrücke. Sie verknüpft die Hauptviertel Kleinseite und Altstadt.
Lass uns über die Brücke spazieren und unter dem Torbogen des Altstädter Turms hindurchgehen.
Ein angenehmes Panorama eröffnet sich vor den Augen. Ruhiges Wasser fließt unter der Brücke.
Ein lebhafter Strom von Menschen auf der Brücke. Straßenkünstler und Musiker teilen ihre Kunst.
Der Karlsbrücke schmücken dreißig Skulpturen, und einige von ihnen erfüllen Wünsche.
Der Brückenturm auf der Kleinseite führt uns zum Fuß der Burg Prager Burg.
Die Burganlage besteht aus Palästen, Museen, Kirchen und Gärten, und gekrönt wird sie vom Veitsdom.
Die spitzen Bögen, Glasfenster und filigranen Verzierungen verleihen dem Dom Leichtigkeit, Luftigkeit und Erhabenheit.
Die zarten Türme der gotischen Kirche ragen über der Stadt auf wie Pfeile, die in den Himmel streben.
Die Dächer der Prager Häuser, von Terrakotta bis Dunkelrot, geben der Stadt ein warmes und lebendiges Aussehen.
Winter. Dezember. Auf dem Altstädter Ring, im Herzen Prags, herrscht festliche Stimmung.
Rund um das Rathaus versammeln sich Touristen, um das technische Wunder zu sehen: die Astronomische Uhr mit beweglichen Figuren.
Die Prager Uhr zeigt die Zeit, die Position von Sonne und Mond in den Sternbildern sowie den Tageswechsel auf dem Kalenderzifferblatt an.
Ein weiteres Rathaus in Prag ist das Neustädter Rathaus. Später als das Altstädter gebaut, war es das Verwaltungszentrum der Neustadt.
Beide Rathäuser sind durch einen 25-minütigen Fußweg und Häuser mit Fassaden verschiedener Stile voneinander getrennt. Es entsteht das Gefühl eines Spaziergangs durch die Geschichte.
Lass uns zum Fluss hinuntergehen. Das Kaskadensystem reguliert den Wasserstand und verschönert die Stadtszenerie.
Kleine Inseln, die sich parallel zu den Ufern der Moldau erstrecken, laden dazu ein, mitten im Fluss festen Boden zu betreten.
Besuchen wir die Střelecký-Insel, die unter der Legionen-Brückeliegt. Für Gäste gibt es hier einen Aufzug.
Eine Familie von Bisamratten nimmt mit Vergnügen Karotten direkt aus der Hand. Eine ungewöhnliche Begegnung mit Wildtieren mitten im Herzen der Hauptstadt!
Anmutige Schwäne gleiten sanft über die Wasseroberfläche und kommen auf die Leckereien zu.
Ausflugsschiffe manövrieren gemächlich zwischen den Inseln und Kaskaden.
Wassersportler balancieren auf ihren Brettern und genießen die Stadt aus einer einzigartigen Perspektive.
Und wir werden das schöne Prag von der Höhe des Petřín-Hügels aus betrachten. Der Aufstieg wirkt nicht steil, doch das ist erst der Anfang des Weges.
Hinter der Jiraskův-Brücke ist das Ziel unserer Besteigung mit einer Höhe von 327 Metern zu sehen. Entlang des Hangs des Hügels erstreckt sich eine mittelalterliche Mauer.
Die Festungsmauer schützte einst die Zufahrtswege zur Stadt und war ein Teil der Verteidigungsanlagen Prags.
Der Gipfel ist erreicht. Der Petřín-Turm, entworfen als verkleinerte Nachbildung des Eiffelturms, ragt stolz in die Höhe.
Die alte Kirche strahlt eine besondere Ruhe und Gelassenheit aus.
Der Raum rundherum bietet einen gemütlichen Ort zum Spazierengehen und zur stillen Betrachtung der Geschichte.
Und atemberaubende Ausblicke auf Prag, die sich frei durch die kahlen Dezemberbäume eröffnen.
Vor uns liegt der Abstieg und neue Entdeckungen. Eine architektonische Überraschung: das Tanzende Haus, ein Bürogebäude im Duo ‚Ginger und Fred‘.
Es ist Zeit zu gehen. Die bunten Tatra-Retrostraßenbahnen verkehren noch immer durch das alte und moderne, romantische und dynamische Prag!